4.3.3: Verhalten bei unbekannten Typ-Ordnern gegen Code praezisiert

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2026-09-01 12:22:39 +02:00
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@@ -36,9 +36,13 @@ Der Preis: Das Hinzufügen eines Typs erfordert eine Codeänderung und ein Relea
\subsection{Verhalten bei unbekannten Ordnern}
Aus der festen Kodierung ergibt sich die Frage, wie mit Unterordnern umzugehen ist, die nicht im Katalog stehen — etwa einem Ordner \texttt{Sonstiges} in Filestash.
Aus der festen Kodierung ergibt sich die Frage, wie mit Unterordnern umzugehen ist, die nicht im Katalog stehen — etwa einem in Filestash von Hand angelegten Ordner \texttt{Sonstiges}.
Dokumente in solchen Ordnern werden angezeigt und erhalten ein neutrales Standard-Icon; lediglich die Typzuordnung entfällt. Ausblenden wurde verworfen, weil es stilles Fehlverhalten erzeugen würde: Ein Dokument wäre unsichtbar, ohne dass der Betreuer dies bemerkt.
Dokumente in solchen Ordnern werden angezeigt: Die Typableitung liefert keinen Treffer, das Dokument gilt als typlos und erhält den Anzeigetext \emph{Sonstige Dokumente} sowie ein neutrales Standard-Icon. Ausblenden wurde verworfen, weil es stilles Fehlverhalten erzeugen würde: Ein Dokument wäre unsichtbar, ohne dass der Betreuer dies bemerkt. Dieselbe Behandlung greift für Dokumente, die unmittelbar im Kundenordner liegen.
Praktisch bleibt der Fall die Ausnahme, da Houston die Ordnerstruktur selbst anlegt und pflegt (siehe Abschnitt~\ref{sec:folder-management}) und dabei ausschließlich Ordner des Katalogs erzeugt.
Zu unterscheiden ist dieser Fall vom Umgang mit unbekannten Ordnern auf der \emph{obersten} Ebene, wo ein fehlendes Marker-Metadatum zum vollständigen Ausschluss führt (siehe Abschnitt~\ref{sec:s3-layout}). Der Unterschied ist beabsichtigt: Auf oberster Ebene entscheidet die Struktur über die Mandantentrennung; innerhalb eines Kundenordners ist die Zugehörigkeit bereits geklärt.
Zu unterscheiden ist dieser Fall vom Umgang mit unbekannten Ordnern auf der \emph{obersten} Ebene, wo ein fehlendes Marker-Metadatum zum vollständigen Ausschluss führt (siehe Abschnitt~\ref{sec:s3-layout}). Der Unterschied ist beabsichtigt: Auf oberster Ebene entscheidet die Struktur über die Mandantentrennung; innerhalb eines Kundenordners ist die Zugehörigkeit bereits geklärt.