Textreduktion: Theorie, Nebenläufigkeit, Tests und Prozessbeschreibung gestrafft

- Newtype/parse-dont-validate auf Projektspezifik gekuerzt
- Nebenlaeufigkeitsszenarien und Gegenmassnahmen als Tabellen statt Fliesstext
- Testcode-Reviewbefunde (Timo Walter) zusammengefasst
- Unicorn-Entwicklungsprozess-Beschreibung gekuerzt (Diagramm traegt Details)
- S3-Infrastrukturbeschaffung: Bewertung entfernt, Text gestrafft
- Normalisierungs-Review (Robin Noack) gekuerzt
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2026-09-01 18:20:44 +02:00
parent a421546df3
commit e6d4fb04a4
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@@ -12,7 +12,7 @@ Die Unicorn Development arbeitet agil mit zweiwöchigen Sprints in Azure DevOps.
\label{fig:unicorn-process}
\end{figure}
Am Anfang steht eine Idee, die festgehalten und als Product Backlog Item ausformuliert wird; das Item steht dabei auf \texttt{New}. Nach der Prüfung der technischen Machbarkeit und der kaufmännischen Abwicklung — Angebot, Annahme, Auftragsbestätigung — geht es in die Freigabe (\texttt{To Approve}). Im Approval-Termin prüft das Team die \emph{Definition of Ready}, stellt Rückfragen und schätzt den Aufwand; danach gilt das Item als \texttt{Approved}. Mit der Sprintplanung wechselt es auf \texttt{Committed} und wird umgesetzt. Ist die Umsetzung abgeschlossen und in den Hauptbranch übernommen, steht es auf \texttt{Dev Completed}. Es folgen das Release ins Testsystem, das Review mit dem Kunden sowie die Tests durch Unicorn Development und Kunde; mit deren Abschluss erreicht das Item \texttt{Test Completed}. Erst danach erfolgt das Release ins Produktivsystem mit anschließender Abnahme; die abschließenden kaufmännischen Schritte — Rechnungsstellung, Abschluss in Kimai, Anpassung der Wartungsgebühr — überführen es nach \texttt{Done}.
Am Anfang steht eine Idee, die als Product Backlog Item ausformuliert wird (\texttt{New}). Nach Prüfung von Machbarkeit und kaufmännischer Abwicklung geht es in die Freigabe (\texttt{To Approve}); im Approval-Termin prüft das Team die \emph{Definition of Ready} und schätzt den Aufwand (\texttt{Approved}). Mit der Sprintplanung wechselt es auf \texttt{Committed} und wird umgesetzt; nach Übernahme in den Hauptbranch steht es auf \texttt{Dev Completed}. Es folgen Release ins Testsystem, Review und Tests (\texttt{Test Completed}), danach Release ins Produktivsystem, Abnahme und die abschließenden kaufmännischen Schritte bis \texttt{Done}.
Das Dokumentenfeature wurde ohne Abweichung nach diesem Prozess bearbeitet. Da es sich um eine Erweiterung des eigenen Produkts Houston und nicht um einen Einzelauftrag handelt, entfielen lediglich die auftragsbezogenen Schritte; alle Freigabe-, Test- und Abnahmestufen wurden regulär durchlaufen.
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@@ -18,17 +18,8 @@ Da der Document Explorer ohnehin erst am 27.~Juli in die Umsetzung ging, entstan
\subsection{Freischaltung zusätzlicher Funktionen}
Aufwendiger war die Klärung der verfügbaren S3-Funktionen. Im Rahmen der Lookup-Recherche (siehe Abschnitt~\ref{sec:lookup-research}) kamen zwei in Betracht:
Im Rahmen der Lookup-Recherche (siehe Abschnitt~\ref{sec:lookup-research}) kamen zwei S3-Funktionen in Betracht: \textbf{S3 Select} (\texttt{SelectObjectContent}), das Objektinhalte serverseitig per SQL-ähnlicher Abfrage filtert \autocite{aws-s3-select, storagegrid-s3-select}, und der \textbf{Search Integration Service} von StorageGRID, der Objektmetadaten in einen Elasticsearch-Index spiegelt \autocite{storagegrid-search-integration}.
\begin{itemize}
\item \textbf{S3 Select} (\texttt{SelectObjectContent}) erlaubt es, Inhalte einzelner Objekte serverseitig per SQL-ähnlicher Abfrage zu filtern \autocite{aws-s3-select, storagegrid-s3-select}.
\item Der \textbf{Search Integration Service} von StorageGRID spiegelt Objektmetadaten in einen Elasticsearch-Index und ermöglicht dadurch eine echte Suche über Metadaten \autocite{storagegrid-search-integration}.
\end{itemize}
Am 30.~Juli beantragte ich die Freischaltung beider Funktionen. \emph{Lennart Meinert} kontaktierte am 4.~August Advanced Unibyte; am 7.~August wurde S3 Select für alle drei Umgebungen aktiviert. Für den Search Integration Service teilte Advanced Unibyte am 17.~August mit, dass die Funktion derzeit nicht angeboten werde. Da bereits eine Lösung ohne serverseitige Suche umgesetzt war (siehe Abschnitt~\ref{sec:lookup-decision}), wurde der Request geschlossen.
Am 30.~Juli beantragte ich die Freischaltung beider Funktionen. \emph{Lennart Meinert} kontaktierte am 4.~August Advanced Unibyte; am 7.~August wurde S3 Select für alle drei Umgebungen aktiviert.
Für den Search Integration Service teilte Advanced Unibyte am 17.~August mit, dass die Funktion derzeit nicht angeboten werde, und schlug am 21.~August ein Folgegespräch vor. Da bereits eine Lösung ohne serverseitige Suche umgesetzt war (siehe Abschnitt~\ref{sec:lookup-decision}), wurde der Request geschlossen.
\subsection{Bewertung}
Zwischen erstem Antrag und abschließender Klärung lagen vier Wochen — zu Projektbeginn nicht eingeplant. Ein Lösungsansatz, der auf einer noch zu beschaffenden Fremdleistung beruht, ist innerhalb eines Projektzeitraums von wenigen Wochen nicht belastbar. Die gewählte Lösung kommt daher ohne Erweiterung der Speicherfunktionen aus.
Zwischen erstem Antrag und abschließender Klärung lagen vier Wochen — ein Lösungsansatz, der auf einer noch zu beschaffenden Fremdleistung beruht, ist innerhalb eines solchen Projektzeitraums nicht belastbar.