\section{Einarbeitung} \label{sec:onboarding} Vor der Implementierung war eine Einarbeitung in die projektrelevanten Technologien erforderlich, insbesondere S3. \subsection{S3 als Objektspeicher} S3 (\emph{Simple Storage Service}) ist ein Objektspeicher, kein Dateisystem. Objekte werden über einen flachen Schlüsselraum adressiert; was als Ordner erscheint, ist ein Präfix im Objektschlüssel, das per \texttt{Delimiter} hierarchisch interpretiert wird \autocite{aws-listobjectsv2}. Diese Eigenschaft prägt das Ablagekonzept (siehe Abschnitt~\ref{sec:s3-layout}) und war für mehrere Architekturentscheidungen ausschlaggebend. S3 bietet zudem \emph{keine} Suche über benutzerdefinierte Metadaten. Ein Lookup erfordert das Auflisten aller Objekte mit clientseitiger Filterung — das zentrale technische Problem des Projekts (siehe Abschnitt~\ref{sec:lookup-research}). \subsection{AWS SDK für .NET} Der Zugriff erfolgt über \texttt{IAmazonS3} aus dem AWS SDK für .NET (\texttt{ListObjectsV2}, \texttt{GetObject}, \texttt{PutObject}, \texttt{CopyObject}, \texttt{DeleteObjects}). Da \texttt{IAmazonS3} eine Schnittstelle ist, lässt sie sich in Unit-Tests durch ein Mock ersetzen (siehe Abschnitt~\ref{sec:unit-tests}). \subsection{NetApp StorageGRID} Der Speicher wird von Advanced Unibyte auf Basis von NetApp StorageGRID betrieben. StorageGRID ist S3-kompatibel, implementiert die API jedoch nicht vollständig. Dies betraf im Projektverlauf \texttt{SelectObjectContent} \autocite{storagegrid-s3-select} und den \emph{Search Integration Service} \autocite{storagegrid-search-integration} und führte zu den in Abschnitt~\ref{sec:infrastructure} beschriebenen Abstimmungen.