\section{Teststrategie} \label{sec:test-strategy} Die Qualitätssicherung stützte sich auf drei Stufen. \textbf{Unit-Tests} sichern isoliert prüfbare Logik ab — vor allem Kundenordner-Auflösung und Pfadbehandlung — und laufen bei jedem Übersetzungsvorgang. \textbf{Code-Reviews} prüfen Entwurf, Lesbarkeit und Sicherheitseigenschaften, etwa ob eine Information auf einem nicht authentifizierten Pfad ausgeliefert werden darf. \textbf{Abnahmetests} prüfen gegen die Akzeptanzkriterien in der tatsächlichen Umgebung und erfassen Fehler aus dem Zusammenspiel von Konfiguration, Berechtigungen und realen Daten. Die automatisierten Tests folgten dem Risiko, nicht einer Abdeckungsvorgabe: Für den Kundenordner-Lookup war Testabdeckung ausdrücklich als Akzeptanzkriterium aufgenommen, für die PDF-Vorschau nicht — ein Fehler im Lookup führt zur Anzeige fremder Dokumente oder Datenverlust und ist im Betrieb schwer zu bemerken, ein Fehler in der Vorschau ist beim ersten Aufruf offensichtlich. Die Kehrseite: Fehler in Bereichen ohne automatisierte Abdeckung wurden erst im Abnahmetest gefunden (Abschnitt~\ref{sec:acceptance-testing}).