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\section{Ausgangssituation}
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\label{sec:initial-situation}
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Die Idee, Kunden über Houston Zugang zu ihren Dokumenten zu ermöglichen, besteht seit November 2023: \emph{Nicole Kimmel} legte damals das Feature~484 „Dokumente" mit zwei Stichpunkten an — „Vertrag, Betriebshandbuch, Feinkonzepte an zentraler Stelle abgelegt" und „Rechnungen einsehbar". Diese Notiz blieb über zweieinhalb Jahre nahezu unverändert im Backlog und spiegelt die damaligen Bedürfnisse wider, ohne einen konkreten Lösungsansatz zu beschreiben.
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Zum Zeitpunkt des Projektbeginns im Sommer 2026 gab es keinen strukturierten Prozess, über den Kunden selbstständig auf ihre Dokumente zugreifen konnten. Verträge, Berichte und ähnliche Unterlagen wurden punktuell per E-Mail oder über Dateiablagen bereitgestellt. Daraus ergaben sich mehrere Probleme:
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\begin{itemize}
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\item \textbf{Fehlende Zentralisierung:} Dokumente lagen verteilt in E-Mails, Dateiablagen und lokalen Verzeichnissen ohne einheitlichen Zugangspunkt.
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\item \textbf{Kein Self-Service für Kunden:} Kunden mussten Dokumente aktiv anfordern, anstatt sie eigenständig abrufen zu können.
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\item \textbf{Kein strukturierter Überblick:} Eine Übersicht nach Dokumententypen oder zeitlichem Verlauf war nicht vorhanden.
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\item \textbf{Kein sicherer, mandantengetrennter Zugriff:} Es existierte kein technischer Mechanismus, der sicherstellte, dass ein Kunde ausschließlich seine eigenen Dokumente einsehen konnte.
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\end{itemize}
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Auf technischer Seite war kein geeigneter S3-Speicher provisioniert und die Houston-Anwendung kannte keine Verbindung zu einem externen Objektspeicher. Die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur — drei S3-Buckets (DEV, TEST, PROD) bei Advanced Unibyte auf Basis von NetApp StorageGRID — musste erst im Laufe des Projekts beantragt und eingerichtet werden.
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