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\section{Dokumententypen und Icons}
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\label{sec:document-types}
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\subsection{Der Typenkatalog}
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Die sieben Dokumententypen wurden in der Feature-Beschreibung festgelegt und im Projektverlauf nicht verändert. Tabelle~\ref{tab:document-types} zeigt den Katalog mit dem jeweiligen Ordnernamen im Speicher.
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\begin{table}[H]
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\centering
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\begin{tabularx}{\textwidth}{@{} l X @{}}
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\toprule
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\textbf{Ordnername im S3} & \textbf{Fachliche Bedeutung} \\
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\midrule
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\texttt{Service-Protokoll} & Protokolle erbrachter Serviceleistungen \\
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\texttt{Abnahme Dokumente} & Abnahmeprotokolle abgeschlossener Projekte \\
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\texttt{SLA-Reports Ticketbearbeitung} & Auswertungen zur Einhaltung vereinbarter Reaktionszeiten \\
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\texttt{Monitoring Reports} & Periodische Auswertungen aus der Systemüberwachung \\
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\texttt{Security Assessments} & Ergebnisse von Sicherheitsbewertungen \\
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\texttt{Abrechnungsdaten} & Abrechnungsunterlagen, gegliedert nach Monat, Jahr und Service \\
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\texttt{Vertragsunterlagen} & Verträge, Leistungsscheine und zugehörige Dokumente \\
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\bottomrule
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\end{tabularx}
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\caption{Katalog der Dokumententypen}
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\label{tab:document-types}
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\end{table}
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\subsection{Feste Kodierung statt Konfiguration}
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Im Approval-Termin stellte \emph{Timo Walter} die Frage, ob die Kategorien konfigurierbar sein sollen. Die Entscheidung fiel auf eine feste Kodierung in Houston. Der Typenkatalog ist fachlich stabil und ändert sich allenfalls im Rhythmus von Jahren; Konfigurierbarkeit würde Verwaltungsoberfläche, Speicherformat und Migrationsstrategie erfordern. Da jeder Typ zudem ein Icon und eine Übersetzung benötigt, stellt die feste Kodierung sicher, dass Ordnername, Anzeigetext und Icon gemeinsam gepflegt werden. Der Preis — eine Codeänderung und ein Release je neuem Typ — ist bei der erwarteten Änderungshäufigkeit vertretbar.
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\subsection{Verhalten bei unbekannten Ordnern}
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Unterordner, die nicht im Katalog stehen — etwa ein in Filestash von Hand angelegtes \texttt{Sonstiges} — werden angezeigt: Die Typableitung liefert keinen Treffer, das Dokument gilt als typlos und erhält den Anzeigetext \emph{Sonstige Dokumente} sowie ein neutrales Standard-Icon. Ausblenden wurde verworfen, weil es stilles Fehlverhalten erzeugen würde. Dieselbe Behandlung greift für Dokumente unmittelbar im Kundenordner. Praktisch bleibt der Fall die Ausnahme, da Houston die Ordnerstruktur selbst anlegt (siehe Abschnitt~\ref{sec:folder-management}) und dabei nur Katalog-Ordner erzeugt.
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Zu unterscheiden ist dies vom Umgang mit unbekannten Ordnern auf der \emph{obersten} Ebene, wo ein fehlendes Marker-Metadatum zum vollständigen Ausschluss führt (siehe Abschnitt~\ref{sec:s3-layout}): Dort entscheidet die Struktur über die Mandantentrennung, während innerhalb eines Kundenordners die Zugehörigkeit bereits geklärt ist.
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\subsection{Übersetzung der Anzeigenamen}
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Die Ordnernamen müssen für die Kundenbetreuer in Filestash lesbar und eindeutig sein, für den Kunden in Houston aber in die Oberfläche passen. Der Ordnername wird daher über eine Ressourcendatei auf einen Anzeigetext abgebildet — das etablierte Lokalisierungsmuster. So lässt sich der Anzeigetext ändern, ohne die Speicherstruktur anzufassen, deren Umbenennung das Umkopieren sämtlicher betroffenen Objekte erfordern würde.
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