Files
itc.pidi-3-docs/chapters/execution/document-explorer.tex
T
2026-09-07 23:37:09 +02:00

19 lines
2.2 KiB
TeX

\section{Document Explorer}
\label{sec:document-explorer}
\subsection{Umfang und Darstellung}
Der Document Explorer war das erste umgesetzte Backlog Item und mit acht Aufwandspunkten das umfangreichste. Er umfasst die Grundstruktur des Moduls: Seite, Dienst, Speicherclient, Modelle sowie Einbindung in Navigation und Autorisierung. Die ursprüngliche Kacheldarstellung wurde auf Zeilendarstellung geändert, da Auswahlboxen für den ZIP-Download, Download- und Teilen-Schaltflächen sowie eine Vorschau im Backlog standen, für die eine Kachel keinen natürlichen Platz geboten hätte; die Tabelle ist zudem um weitere Spalten erweiterbar.
\subsection{Ableitung des Dokumententyps}
Der Typ eines Dokuments ergibt sich aus dem Unterordnernamen und wird gegen eine Aufzählung abgeglichen. Im Review schlug \emph{Timo Walter} vor, die Zeichenketten-Umwandlung mit Nichtbeachtung der Groß- und Kleinschreibung zu verwenden statt einer eigenen Zuordnung; beim Hinzufügen eines Typs muss so nur die Aufzählung ergänzt werden. Schlägt die Umwandlung fehl, gilt das Dokument als untypisiert. Eine bewusste Ausnahme betrifft die Übersetzung: Fehlt für einen bekannten Typ der Eintrag in der Ressourcendatei, wird eine Ausnahme ausgelöst statt still auf den Ordnernamen zurückzufallen — eine fehlende Übersetzung ist eine unvollständige Implementierung.
\subsection{Leerer Zustand und Fehlerbehandlung}
Zwei Situationen ohne anzeigbare Dokumente sind zu unterscheiden. Der \textbf{leere Zustand} tritt ein, wenn der Kunde berechtigt ist, aber keine Dokumente vorliegen — insbesondere unmittelbar nach der automatischen Ordneranlage; er wird mit einem Hinweis dargestellt. Ein \textbf{Fehler} liegt vor, wenn die Dokumente nicht geladen werden konnten; im Review wurde angemerkt, dass dieser Fall nicht in einer stillschweigend leeren Seite münden darf.
\subsection{Die bekannte Schwäche}
Bereits im Review fragte \emph{Hanna Ebner}, warum für jeden Kunden eine eigene Abfrage nötig sei. Die Antwort war, dass die Schnittstelle dies nicht anders zulässt, verbunden mit dem Verweis auf das eigens angelegte Recherche-Item. Die Schwäche wurde bewusst zurückgestellt; die tatsächliche Lösung beschreibt Abschnitt~\ref{sec:folder-management}.